
Dirk Bach redet über das Dschungelcamp. Foto: picture-alliance/ dpa
Seit 8 Jahren moderiert Dirk Bach im Duo mit Sonja Zietlow das Dschungelcamp. Bissige Kommentare über die mal mehr mal weniger bekannte Prominenz sind da an der Tagesordnung. Jetzt spricht der Moderator darüber, wie er wirklich zu der Show und ihren Kandidaten steht.
Dirk Bach äußerte sich gegenüber spiegelonline.com dazu, dass ihm einige Kandidaten wirklich ans Herz wachsen: „Das Schicksal von Daniel Lopes geht mir zu Herzen. Er war ja früher schon Kandidat bei DSDS und bei Das Supertalent und gehört damit fast zum Inventar des Senders. Als er bei uns jetzt unter Tränen von seinen privaten Schulden erzählte und von seinem kleinen Sohn, der nicht bei ihm aufwachsen darf, weil Daniel zurzeit keinen festen Wohnsitz vorweisen kann, hat mich das sehr traurig gemacht.“
Da steckt also doch ganz schön viel Herz in dem sonst oft so unbarmherzigen Moderator. Dirk Bach erklärt weiter: „Wir amüsieren uns lediglich ein wenig über elf Menschlein, die hier bei uns im australischen Regenwald zurzeit ein paar Urlaubstage verbringen, und zeigen uns als distanzierte, aber durchaus wohlmeinende Gastgeber.“
Auch während des Interviews kann sich Dirk ein Späßchen über das oft inszenierte Leid der Dschungelcampler nicht verkneifen: „Ich finde es wunderbar, wenn Menschen durch ihre Teilnahme am Camp noch etwas über sich selbst herausfinden. Andere müssen dafür eine teure Therapie machen. In unserem kleinen Genesungslager gibt es das noch obendrauf. Und bei allen Zumutungen: Es trifft keine Unschuldigen. Wer sich ins Camp wagt und sich der breiten Masse öffnet, der muss wissen, was ihn erwartet.“
Das Interview schließt der Moderator damit, dass das Camp Langzeitarbeitslose auf „freundliche Art bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben behilflich sein“ wolle. Und so ist es wohl auch.
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