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Lifestyle

Lass dich nicht vom Platz drängen!

Lass dich nicht wegschubsen

So nutzt du dein Potential Foto: dpa

Hey, es stimmt nicht, dass Mädchen keinen Sport treiben wollen. Aber eine Studie der amerikanischen Frauen-Sportstiftung hat vor kurzem gezeigt, dass viele Mädchen in der Sportwelt immer noch nicht gerecht behandelt werden. Das ist ein echter Schuss ins Aus! Vor allem weil bekannt (und durch Forschung bewiesen) ist, dass Kinder, die Sport treiben, gesünder und glücklicher sind, bessere Noten bekommen und mehr Familienzusammenhalt haben.

Werden Mädchen benachteiligt?
Ja, im Hinblick auf körperliche Aktivität werden Mädchen im Vergleich zu Jungen tatsächlich benachteiligt. Jungs haben in der Regel mehr Gelegenheit für Sport als Mädchen. In den USA haben sage und schreibe 68 % aller Mädchen, die in ländlichen Gegenden wohnen, in der 11. und 12. Klasse überhaupt keinen Sportunterricht. In den Städten geben geschlagene 84 % Mädchen in denselben Schuljahren an, dass sie keinen Sportunterricht haben!

Ein ungleiches Ergebnis
Nicht alle Mädchen sind benachteiligt. In einigen Orten – meist Vororten – haben Mädchen und Jungs dieselben Möglichkeiten. Aber Mädchen aus Stadtgebieten, die oft aus wirtschaftlich schlechteren Verhältnissen kommen und weniger Angebote in der Schule haben, stehen häufig im Abseits. In städtischen Gebieten hat jede vierte Neunt- bis Zwölftklässlerin noch nie in einer Schulmannschaft Sport getrieben.

Das hat nichts mit Biologie zu tun

Okay, manche denken vielleicht, dass Jungs von Natur aus mehr an Sport interessiert sind als Mädchen. Falsch! Die Studie hat ergeben, dass die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs mehr mit Chancen und Ansporn zu tun haben. Tatsächlich übertreiben Jungs ihre Begeisterung für Sport oft (vielleicht denken sie, dass man das von ihnen erwartet). Zweiundvierzig Prozent von Jungen im dritten bis achten Schuljahr gaben an, dass Sport ein wichtiger Teil ihres Selbstverständnisses sei, obwohl sie gar keine Sportler waren!

Mädchen haben die Nase vorn
Obwohl Mädchen insgesamt weniger Sport treiben, beteiligen sie sich an einer breiteren Auswahl an Aktivitäten als Jungs. Jungs halten sich gewöhnlich an die altbekannten Sportarten — Mädchen machen das auch, probieren aber auch viele andere Sportarten aus. Beispiele sind Freizeitaktivitäten wie doppelter Holländer, Tanzen, Cheerleading und Volleyball, die über die traditionellen Sportarten hinausgehen.

Kurz vor dem Abpfiff
Mädchen fangen gewöhnlich später als Jungs an, Sport zu treiben. Jungs beginnen im Schnitt mit 6 Jahren eine Mannschaftssportart, während Mädchen dies erst mit etwa 7 Jahren tun. Mehr Mädchen hören auch viel früher als Jungs wieder auf, Sport zu treiben, und für einige Forscher ist ihr Misserfolg wegen ihres späten Einstiegs vorprogrammiert. Meist passiert das in der fünften bis achten Klasse. Aber vielleicht lässt du dich ja hiervon anregen, dabeizubleiben. Mädchen, die eine Mannschaftssportart betreiben, sind zufriedener mit ihrem Leben als Mädchen, die keinen Sport treiben.

In die Mannschaft kommen
Forscher haben beobachtet, dass die positiven sozialen, gesundheitlichen und Lernvorteile sportlicher Betätigung (im Dreierpack!) sich bei Mädchen und Jungs am meisten von der sechsten bis achten Klasse bemerkbar machen. Was kann man also als Mädchen tun, wenn einem keine Sportmöglichkeiten in der Schule oder im Verein offen stehen? Nun, wie die Überschrift des Berichts schon sagt: Geh raus und spiel! Trommele eine Gruppe zusammen und gründe einen Tanzclub, plane eine Fahrradtour oder veranstalte ein Fußballspiel im Park. Oder noch besser: Setze dich mit anderen Mädchen bei den Leitern deines Gemeindezentrums oder deiner Schule dafür ein, dass mehr Mannschaftssportmöglichkeiten für Mädchen angeboten werden. So kannst du nur gewinnen!

being girl always

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Kommentieren? Autor/in: gogirl.de
1 Kommentar zu
Lass dich nicht vom Platz drängen!
  1. laufmaedel sagt:

    [...] und Freunde treffen sind keine bzw. keine spannenden Hobbys. Vielleicht kannst du dich für Fussball, Skaten oder einen Kampfsport wie Karate begeistern? Denn das beeindruckt die meisten Jungs und [...]

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